Login

B-Vital Ernährungsalphabet

In dieser Rubrik werden unterschiedlichste Begriffe zum Thema Ernährung erläutert. Viele Wörter liest und hört man immer wieder, dabei ist ihre Bedeutung oft nicht ganz klar. In jeder Woche stellen wir einen Begriff vor und erklären diesen kurz.

Für weitergehende Fragen zu den einzelnen Wörtern oder zum Thema Ernährung allgemein können Sie uns gerne kontaktieren.

B-Vital Ernährungsalphabet
 
 
 
K wie Kohlenhydrate

K wie Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bilden eine wichtige Grundlage unserer Ernährung. Sie bestehen hauptsächlich aus drei Bausteinen. Glukose, Fruktose und Galaktose. Es gibt einfache und komplexe Kohlenhydrate. Vollkornprodukte enthalten diese komplexen Kohlenhydrate und lassen dadurch den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen. Lebensmittel mit komplexen Kohlenhydraten sind somit gesünder und schaffen eine langanhaltende Sättigung. 100 Gramm Vollkornbrot haben ca. 200 Kilokalorien und 100 Gramm Weißbrot dagegen ca. 270 Kilokalorien. Bei einer guten Verräglichkeit ist ein Vollkornprodukt immer die bessere Wahl.

 
 
 

J wie Joghurt

Naturjoghurt ist ein vielseitig verwendbares Lebensmittel. Kombiniert mit Früchten und Haferflocken entsteht eine nährstoffreiche Mahlzeit. Darüber hinaus enthält naturbelassener Joghurteine eine Reihe von gesunden Stoffen wie Kalzium, Magnesium, Eiweiß, Vitamin A und D. Fruchtjoghurts sind aufgrund ihres hohen Zuckergehalts dagegen weniger zu empfehlen.

 
 
 

I wie Intervallfasten

Beim Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten genannt, wird eine bestimmte Zeit am Tag auf die Zufuhr von Nahrung verzichtet. Die bekannteste Variante ist das intermittierende Fasten 16:8. Hierbei wird 16 Stunden lang nichts gegessen und anschließend für 8 Stunden ganz normal gegessen. Die anderen Formen unterscheiden sich in der Dauer der Fastenperiode. So gibt es zum Beispiel auch die 18:6 oder 20:4 - Regel. Am besten ist es, die Phase des Fastens über Nacht einzuplanen.

 
 
 

H wie Heißhunger

Der starke Drang, sofort etwas essen zu müssen, wird oft als sogenannte Heißhungerattacke bezeichnet. Hinter diesem plötzlich einsetzenden Heißhunger können harmlose, aber auch krankhafte Ursachen stecken. Je schneller der Blutzuckerspiegel sinkt, desto heftiger verspüren wir das Bedürfnis nach Energienschub. Unser Zuckerbedarf will befriedigt werden -also Glukose muss her. Bevorzugt greifen wir dann zu kohlenhydratreichen Speisen.  Häufig genügt ein Stück Obst oder ein Schluck Mineralwasser, um den Heißhungeranfall zu beruhigen um bis zur nächsten Mahlzeit durchzuhalten.

 
 
 

G wie Gluten

Als Gluten werden Proteine bezeichnet, die in vielen Getreidesorten enthalten sind. Zu diesen Getreidesorten gehören zum Beispiel Weizen, Gerste, Dinkel und Roggen. Gluten bildet die Grundlage dafür, dass das Getreidemehl bei der Verarbeitung zu einem klebrigen Teig wird. Die Glutenunverträglichkeit ist eine Überreaktion des Immunsystems auf das Klebereiweiß. Dabei können Symptome wie Bauchschmerzen und Unwohlsein auftreten, wenn Lebensmittel mit Gluten verzehrt wurden.

 
 
 

F wie Fettsäuren

Wir unterscheiden zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Dabei sind die ungesättigten Fettsäuren die gesunden Fette und die gesättigten sollten nur in kleineren Mengen verzehrt werden. Ungesättigte Fettsäurend sind überwiegend enthalten in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Pflanzenöle, Ölfrüchte (z.B. Oliven), Nüsse und Samen sowie in fettem Fisch. Gesättigte Fettsäuren stammen überwiegend aus tierischen Lebensmitteln. Sie stehen in Verdacht, den Spiegel des LDL-Cholesterin zu erhöhen. Deswegen sollten Sie weniger als 10 % der täglichen Gesamtkalorienmenge ausmachen. Gesättigte Fettsäuren sind vor allem in fettem Fleisch, Wurst, Vollmichprodukten, Sahne, Chpis und Backwaren enthalten.

 
 
 

E wie Energiebilanz

Der Begriff Energiebilanz beschreibt das Verhältnis der täglichen Energiezufuhr und des täglichen Energieverbrauchs eines Menschen. Hierbei besteht die Energizufuhr aus allen Lebensmitteln inklusive aller Getränke. Der Energieverbrauch setzt sich aus dem Grundumsatz sowie dem Leistungsumsatz des Menschen zusammen. Eine ausgeglichene Energiebilanz führt dazu, dass der Mensch sein Gewicht hält. Ist diese positiv, führt das zu einer Gewichtszunahme, und bei einer negativen Energiebilanz nimmt das Körpergewicht ab.

 
 
 

D wie Dosentomaten

Bei Tomaten ist der Reifegrad entscheidend. Die sekundären Pflanzenstoffe, wie das Lycopin, sind wertvoll und dieser Anteil bildet sich umso stärker aus je länger eine Tomate am Strauch reifen kann. Lycopin wirkt entzündungshemmend und ist vorbeugend gegen einige Krebsarten. Dosentomaten reifen bis zum Ende und werden dann sofort verarbeitet, somit verlieren sie keine wichtigen Nährstoffe. Dosentomaten sind damit deutlich gesünder als frische Tomaten die aus fernen Ländern importiert werden und schon sehr früh im Reifeprozess abgeerntet werden.

 
 
 

C wie Cerealien

Als Cerealien werden Getreide oder Getreideprodukte bezeichnet. Allgemein sind damit Getreideprodukte gemeint die mit Milch, Wasser oder Säften angerührt und dann zum Frühstück gegessen werden. Zusätzlich mit Obst und Nüssen ergänzt, entsteht ein gesundes und vollwertiges Frühstück mit allen wichtigen Nährstoffen.

 
 
 

B wie Ballaststoffe

Als Ballaststoffe werden planzliche, weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile bezeichnet. Viele Obst- und Gemüsesorten, Hülsenfrüchte sowie Vollkornprodukte haben hohe Ballaststoffanteile. Sie werden zur Energiegewinnung genutz und können eine positive Wirkung auf unsere Verdauung haben. Ein weiterer Effekt ist das Binden von Giftstoffen im Körper. Durch den nur langsam ansteigenden Blutzuckerspiegel schützen sie vor Heißhungerattacken. Aufgrund der sehr geringen Kalorienzahl gelten Ballaststoffe als besonders gute Sattmacher.

 
 
 

A wie Aspartam

Aspartam wird häufig als Zuckerersatz verwendet. Dieser industriell hergestellte Süßstoff ist 200-mal süßer als weißer Haushaltszucker. Aspartam wird zum süßen von vielen industriell hergestellten Lebensmitteln verwendet. Zum Beispiel bei zuckerfreien Süßgetränken wie Cola oder zuckerfreien Kaugummis. Der synthetische Zusatzstoff ist jedoch nicht unumstritten. Aspartam steht im Verdacht die Appetitregulation im Gehirn zu stören und sich damit negativ auf die Gewichtsreduzierung auszuwirken.